Lebenshilfe Einbeck e.V. (PTZ gGmbH)

Historie

  • 25.11.1958

    1

    Gründung der Bundesvereinigung der Lebenshilfe

    Gründung der Bundesvereinigung der Lebenshilfe in Marburg auf Initiative von Tom Mutters. Der holländische Verbindungsoffizier nahm im Auftrag der Vereinten Nationen Anfang der 50er Jahre die soziale Betreuung der geistig behinderten Flüchtlingskinder auf.

  • Bundessozialhilfegesetz

    Als wichtige Komponente des sozialen Sicherheitsprogramms nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Bundessozialhilfegesetz verabschiedet. Es regelt u.a. die Eingliederungshilfe für Behinderte und ist bis heute die maßgebliche Finanzierungsgrundlage für unsere „Lebenshilfe“.

    2

    30.06.1961

  • 1963

    3

    Bildung eines „Gründungsausschuss der Kreisvereinigung Einbeck“

    Bildung eines „Gründungsausschuss der Kreisvereinigung Einbeck“, der die Gründung eines Lebenshilfe Vereins zum Ziel hat und diese vorbereitet.

  • Gründungsversammlung der Lebenshilfe Einbeck e.V.

    4

    29.01.1964

  • 01.07.1964

    5

    Die erste Einrichtung „Tagesstätte am Bleichanger“ nimmt die Arbeit auf

    Die erste Einrichtung „Tagesstätte am Bleichanger“, ein Heilpädagogischer Kindergarten für zunächst 12 Kinder, nimmt in einem Klassenraum der Landwirtschaftsschule die Arbeit auf. Die Zahl der Kinder steigt schnell auf 20, so dass der Platz an diesem Ort nicht mehr ausreicht.

  • Verlegung zum Altendorfer Tor

    Verlegung des Heilpädagogischen Kindergartens mit nun 38 Kindern in eine umgebaute Wohnung am Altendorfer Tor.

    6

    1965

  • 09.05.1969

    7

    Der Neubau der Heilpädagogischen Tagesstätte in der Fröbelstraße 1 wird bezogen

    Der Neubau der Heilpädagogischen Tagesstätte in der Fröbelstraße 1 wird bezogen. Im Vorfeld gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft seitens der Mitglieder, der Vereine, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft. Zahlreiche Spendenaktionen begleiteten den Bau. So wurden u.a. sechs von Franz Cestnick geschaffene Radierungen mit den Motiven „Vogelnest“ und „Mutter und Kind“ verlost.

  • Harz-Weser-Werkstätten gegründet

    Gemeinsam mit den Lebenshilfen Osterode und Northeim werden die Harz-Weser-Werkstätten gegründet, um den aus der Tagesbildungsstätte herausgewachsenen Jugendlichen eine Perspektive aufzeigen zu können.

    8

    1971

  • 1974

    9

    Verdienstkreuz-Verleihung Dr. Gert Cosack

    Das Gründungsmitglied des Lebenshilfe Einbeck e.V., der Kinderarzt Dr. Gert Cosack, wird für seine besonderen Verdienste mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens geehrt.

  • Schulgesetz-Anerkennung Tagesbildungsstätte

    Die Tagesbildungsstätte wird nach dem Niedersächsischen Schulgesetz anerkannt.

    10

    1975

  • 1976

    11

    Schulpflicht für geistig beeinträchtigte Kinder

    Es werden 73 Kinder in der nun staatlich anerkannten Tagesbildungsstätte betreut. Per Gesetz besteht jetzt auch eine Schulpflicht für geistig beeinträchtigte Kinder.

  • Erweiterungsbau der Tagesbildungsstätte und Beginn der pädagogischen Frühförderung

    Der Erweiterungsbau der Tagesbildungsstätte wird in Betrieb genommen. Beginn der pädagogischen Frühförderung, die später die amtliche Bezeichnung „Mobile Hausfrühförderung“ erhält.

    12

    1980

  • 1992

    13

    Verdienstkreuz-Verleihung Bettina Huchthausen

    Die Vorsitzende des Vorstandes, Frau Bettina Huchthausen, wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens geehrt.

  • Sprachheilkindergarten nimmt die Arbeit auf

    Der Sprachheilkindergarten nimmt mit 16 Kindern die Arbeit auf.

    14

    1993

  • 1998

    15

    Neubau des Heilpädagogischen Kindergartens wird bezogen

  • Praxen für Physiotherapie und Ergotherapie eröffnen

    Das Therapiehaus 1 in der Bodelschwinghstraße 5 wird erworben und beherbergt die Praxen für Physiotherapie und Ergotherapie. Betriebsleiter Herr Günther Radtke scheidet nach 27 Berufsjahren aus und geht in den Ruhestand. Es folgt Dr. Carsten Schlepper, der nach einem Jahr Einbeck wieder verlässt.

    16

    2001

  • 2002

    17

    Geschäftsführerwechsel

    Vorübergehend übernimmt der geschäftsführende Vorstand mit Frau Margret Weinknecht, Herrn Dr. Kurt Quensell und Herrn Egon Wuttke das operative Geschäft. Der neue Geschäftsführer Herr Rüdiger Ernsting übernimmt im Oktober.

  • Erweiterung der Tagesbildungsstätte

    Erweiterung der Tagesbildungsstätte durch Aufstockung des ältesten Gebäudeteils.

    18

    2007

  • 2008

    19

    Naturnaher Spielbereich wird geschaffen

    Ein in nördlicher Richtung angrenzendes Gartengrundstück wird erworben und ein Blockhaus darauf errichtet. Für die Kinder soll damit ein erweiterter naturnaher Spielbereich geschaffen werden.

  • Gründung der Pädagogisch-Therapeutisches Förderzentrum (PTZ) gemeinnützige GmbH

    Gründung einer Gesellschaft unter dem Namen Pädagogisch-Therapeutisches Förderzentrum (PTZ) gemeinnützige GmbH. Der Vorstand des Vereins bildet die Gesellschafterversammlung. Der Kassenführer im Vorstand, Herr Jürgen Renken, wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens geehrt. Mit 14 Kindern wird übergangsweise die Kinderkrippe in der Fröbelstraße in Betrieb genommen.

    20

    2009

  • 2011

    21

    Umzug der Kinderkrippe Münster-Minis

    Umzug der Kinderkrippe Münster-Minis in den Neubau an der Münstermauer 15 mit zwei Gruppen à 15 Kindern.

  • Einweihung des neuen Therapiehauses und 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe

    Einweihung des neuen Therapiehauses 2 in der Sophienstraße 6 mit der Ergotherapie und der Logotherapie.
    Feier zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe. In allen Abteilungen werden mehr als 300 Kinder gefördert. Die Lebenshilfe und das PTZ beschäftigen 130 Mitarbeiter. Erstmalig findet ein Austausch mit L‘arc-en-Ciel, einer Behinderteneinrichtung in der Partnerstadt Thiais statt. Kinder und deren Betreuer aus Frankreich sind zu Gast in Einbeck.

    22

    2014

  • 2015

    23

    Der Lebenshilfe e.V. hat 183 Mitglieder.

  • Die Krippe wird eine inklusive Einrichtung

    Eine Heilpädagogin zur Einzelintegration wird eingestellt.

    24

    2016

  • 2017

    25

    Neubau des Apartmenthauses für Ambulant Unterstütztes Wohnen

    Neubau des Apartmenthauses für Ambulant Unterstütztes Wohnen (AUW) in der Sophienstraße 4. Es werden sieben Wohneinheiten angeboten, darunter auch eine Paarwohnung.
    Schüler aus der Tagesbildungsstätte reisen in Begleitung mit dem Zug nach Thiais, um dort einige ereignisreiche Tage zu verbringen.

  • Wohntraining

    Die Paarwohnung im AUW 1 in der Sophienstraße wird vorübergehend für ein Wohntraining genutzt. Jugendliche aus der Tagesbildungsstätte, die demnächst die Schule verlassen, bekommen eine Vorstellung davon, eine eigene Wohnung zu haben.

    26

    2018

  • 2019

    27

    Robert Stafflage-Nuphaus wird für seine 30-jährige Tätigkeit gewürdigt

    Der Lebenshilfe e.V. hat 185 Mitglieder.
    Herr Robert Stafflage-Nuphaus wird für seine 30-jährige Tätigkeit als Vertreter der Lebenshilfe Einbeck im Verwaltungsrat der Harz-Weser-Werke gewürdigt.

  • Neuer Geschäftsführer des PTZ

    In der Hannoverschen Straße 4 wird die inklusive Wohnanlage mit 15 Einzel- und zwei Paarwohnungen bezogen. Zwei Drittel der Wohnungen sind an beeinträchtigte Menschen vergeben, ein Drittel wird frei vermietet. Auch zwei Flüchtlingsfamilien mit beeinträchtigten Kindern aus der Ukraine wohnen hier.
    In allen Abteilungen werden ca. 350 Kinder gefördert. Die Lebenshilfe und das PTZ beschäftigen 155 Mitarbeiter.
    Im September wechselt Herr Rüdiger Ernsting in den Ruhestand. Neuer Geschäftsführer des PTZ wird ab Oktober Herr Philip Berneburg.

    28

    2022