Stellenangebote

Sollten Sie Interesse an einer Beschäftigung bei uns haben, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich auf dem Postwege an:

Pädagogisch-Therapeutisches Förderzentrum (PTZ) gGmbH

z.H. Herrn Geschäftsführer Ernsting

Fröbelstraße 1

37574 Einbeck.

Für telefonische Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter der Tel.-Nr. 0 55 61 / 94 93-13 zur Verfügung.  

Aktuelle Stellenangebote:   

 

Wir sind eine soziale Einrichtung in der Stadt Einbeck mit ca. 140 Mitarbeiter*innen. Insbesondere behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche werden von uns mobil, ambulant oder teilstationär betreut und gefördert.

Für unsere staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte -Ilmeschule- in Einbeck suchen wir zum nächstmöglichen Termin

pädagogische Mitarbeiter/innen (m/w/d)

als Klassenleitung und für den klassenübergreifenden Dienst

in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung.

In unserer „Ilmeschule“ werden Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ nach den entsprechenden Niedersächsischen Rahmenrichtlinien in kleinen, überschaubaren Klassen unterrichtet und gefördert.

Den Klassenleitungen stehen pädagogische Mitarbeiter zur Seite.

Darüber hinaus besteht ein sog. klassenübergreifender Dienst aus pädagogischen und therapeutischen Fachkräften.

Für die Stelle der Klassenleitung können sich Dipl. Pädagog*innen bzw. Dipl. Sozialpädagog*innen mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik, Diplom-Heilpädagog*innen (Fachhochschule/Uni), Lehrer*innen mit der Befähigung für den Unterricht an Förderschulen sowie Grund- und Hauptschullehrer*innen mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung bewerben.

Als fachliche Qualifikation für die Stellenvakanz „klassenübergreifender Dienst“ wird die Ausbildung zur / zum Heilpädagogin / Heilpädagogen (ab Fachschule), Dipl. Sozialpädagogin / Dipl. Sozialpädagogen oder Motopädin / Motopäden vorausgesetzt.

Neben der fachlichen Qualifikation mit dem entsprechenden Berufsabschluss wird Teamfähigkeit bzw. die Fähigkeit zur konstruktiven, interdisziplinären Zusammenarbeit vorausgesetzt. Berufserfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern und Jugendlichen wäre von Vorteil.

Neben einem interessanten Aufgabengebiet bieten wir unter anderem eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Grundlage sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer betrieblichen Altersversorgung (VBLU).

 

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Im Reinigungsdienst unseres Pädagogisch-Therapeutischen Förder­zentrums in Einbeck ist die Stelle einer

Reinigungskraft (m/w/d)

vorerst befristet zur Vertretung mit 30 Wochenstunden zu besetzen.

 

Neben einer gründlichen Arbeitsweise erwarten wir Zuverlässigkeit sowie eine positive Einstellung zu Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen.

Darüber hinaus wird neben der Einsatzbereitschaft und Flexibilität eine selbst­ständige Arbeitsweise erwartet.

Von Vorteil wäre Berufserfahrung im Bereich der Reinigung und Pflege in Einrichtungen mit entsprechender Zielsetzung und Größe.

Es erfolgt eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Basis.

 

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Zum nächstmöglichen Termin ist in unserer staatlich anerkannten Tagesbildungsstätte – Ilmeschule – eine Stelle

im klassenübergreifenden Fachdienst

in Teilzeitbeschäftigung zunächst befristet zu besetzen.

Bewerben können sich u. a. folgende Berufsgruppen:

  • Heilpädagogen (m/w/d)
  • Dipl.-Sozialpädagogen (m/w/d)

Zu den Aufgaben des übergreifenden Fachdienstes gehört u. a. auch die individuelle Förderung und ggf. Unterrichtung der Kinder und Jugendlichen in Absprache mit den Klassenleitungen. Erwartet wird auch die Unterstützung der Klassenleitungen in ihren Aufgabenbereichen.

Selbstständiges Arbeiten, Belastbarkeit und Teamfähigkeit sind weitere Voraussetzung.

 

Es erfolgt eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Basis.

 

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Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unsere mobile Frühförderung

pädagogische Fachkräfte (m/w/d)

in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung.

Erforderliche Qualifikation:

Staatl. anerk. Erzieher*innen mit einschlägiger Berufserfahrung oder Zusatzqualifikation, Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Sozialpädagog*innen.

Die Frühförderung richtet sich als Angebot an alle Familien des Landkreises Northeim, deren Kinder aufgrund unterschiedlichster Ursachen eine besondere Förderung und Unterstützung für ihre Entwicklung benötigen. Die Kinder sind individuell zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu fördern. Eine gültige Fahrerlaubnis ist somit ebenso Einstellungsvoraussetzung wie die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten.

Neben einer angemessenen Vergütung auf individualvertraglicher Grundlage und die Beteiligung an einer betrieblichen Altersversorgung bietet der Arbeitsplatz insbesondere auch Flexibilität bei der Lage der Arbeitszeit.  

 

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Für unseren Fahrdienst stellen wir zum nächstmöglichen Termin wieder

Fahrer (m/w/d)

in Teilzeitbeschäftigung ein.

Wir bieten sowohl reguläre versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse (ca. 15 Wochenstunden) als auch Arbeitsverhältnisse auf Geringfügigkeitsbasis an.

Unser Fahrdienst führt mit Kleinbussen die Beförderung der in unserer Einrichtung betreuten Kinder vom jeweiligen Wohnort in die Einrichtung und zurück durch. Es handelt sich um einen geteilten Dienst, morgens und nachmittags.

Neben einer gültigen Fahrerlaubnis erwarten wir Zuverlässigkeit, Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten und Einfühlungsvermögen, was dem Umgang mit den von uns betreuten Kindern und Jugendlichen anbelangt. Eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung wird arbeitgeberseitig veranlasst. Ein Personenbeförderungsschein ist nicht erforderlich.

Wir bieten eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Grundlage.

 

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Zum nächstmöglichen Termin sind ist voraussichtlich in unserem Heilpädagogischen Kindergarten

die Stellen

eines/r  pädagogischen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (m/w/d)

      a)      im fachübergreifenden Dienst (Voll- oder Teilzeit)

sowie     

      b)      im Gruppendienst (Teilzeit)

zu besetzen.

Zu a) können sich Heilpädagogen/Heilpädagoginnen oder Diplom-Sozialpädagogen/Diplom-Sozialpädagoginnen mit Berufserfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern bewerben.

Zu b) darüber hinaus staatl. anerk. Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen.

Neben der Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, Engagement und Belastbarkeit erwarten wir Teamfähigkeit. Von Vorteil wäre eine gültige Fahrerlaubnis, die zum Führen unserer Kleinbusse berechtigt.

Die Vergütung orientiert sich an unserer internen Gehaltsrichtlinie. Es besteht die Möglichkeit der Beteiligung an einer betrieblichen Altersvorsorge (VLBU).

 

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Für unsere staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte -Ilmeschule- suchen wir zum nächstmöglichen Termin

eine Klassenleitung (m/w/d) in Teilzeit- oder Vollbeschäftigung.

Neben Lehrer*innen mit der Befähigung für den Unterricht an Förderschulen können sich auch Diplom-Pädagog*innen bzw. Diplom-Sozialpädagog*innen mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik, Diplom-Heilpädagog*innen (Fachhochschule / Uni) sowie Grund- und Hauptschullehrer*innen mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung bewerben.

Neben der uneingeschränkten Bereitschaft zur Teamarbeit erwarten wir die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, Durchsetzungsvermögen, Motivation und Belastbarkeit.

Gewünscht wird eine gültige Fahrerlaubnis.

Es erfolgt eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Basis.

 

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Für unseren Sprachheilkindergarten „Plapperschlange“ suchen wir

zum nächstmöglichen Termin eine/n

                      Logopädin / Logopäden (m/w/d) oder

Sprachtherapeutin / Sprachtherapeuten (m/w/d)

in Teilzeit (mindestens 20 Wochenstunden).

Unser Sprachheilkindergarten ist eine Einrichtung für Kinder mit Sprachentwicklungs­verzögerungen.

In einem kleinen multiprofessionellen Team bieten wir Ihnen einen Arbeitsplatz, der selbstständiges Arbeiten ermöglicht und erfordert.

Wir bieten Ihnen eine angemessene Vergütung auf individualvertraglicher Grundlage sowie die Möglichkeit zur Beteiligung an einer betrieblichen Altersversorgung (VBLU).

 

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Bundesfreiwilligendienst

 

Warum Bundesfreiwilligendienst?

– ich kann wichtige soziale Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben

– ich lerne neue Menschen und Berufsfelder kennen, ich kann Gutes tun und der Gemeinschaft helfen, mich einbringen und mich weiterentwickeln

– ich kann mir das Jahr bei vielen Ausbildungen und Studiengängen als „Vorzeit“ anrechnen lassen

Welche Leistungen erhalte ich?

– Anleitung und pädagogische Begleitung

– ein monatliches Taschengeld und Sozialversicherung (Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge)

– Teilnahme an Seminaren

– Qualifiziertes Zeugnis

– 24 Urlaubstage im Jahr

– Einbindung in die betrieblichen Aktivitäten / Veranstaltungen wie z.B. Betriebsausflug, Weihnachtsfeier etc.

Es bietet sich im PTZ die Möglichkeit der Ableistung eines Freiwilligendienstes auf der Grundlage des Bundesfreiwilligengesetzes (BFDG).

Dieser Dienst steht Männern wie Frauen, gleich welchen Alters, offen. Sie müssen lediglich die sog. Vollzeitschulpflicht absolviert haben.

Der BFD dauert in der Regel 12, mindestens 6 und höchstens 24 Monate.

Er kann auch in Teilzeit (mindestens 20 Wochenstunden) absolviert werden, sofern die Freiwilligen älter als 27 Jahre sind.

Auch kann der BFD als Praktikum – etwa innerhalb eines Studiums – angerechnet werden.

Näheres dazu müsste allerdings mit der jeweiligen Ausbildungsstelle vorab geklärt werden.

Die Bundesfreiwilligendienstler („BuFDis“) erhalten eine Geldleistung und sind in allen Zweigen der Sozialversicherung sozialversicherungspflichtig.

Der gesetzliche Urlaubsanspruch für „BuFDis“ beläuft sich im Kalenderjahr auf 24 Tage.

Dauert der BFD weniger als 12 Monate verringert sich der Anspruch monatlich um ein Zwölftel.

Das PTZ rät Interessenten für den Bundesfreiwilligendienst, sich frühzeitig mit den üblichen, vollständigen Bewerbungsunterlagen zu bewerben.

In der Regel werden die vorhandenen Stellen nach den Sommerferien, jeweils zu Beginn eines neuen Schul- bzw. Kindergartenjahres neu besetzt.

Ausnahmen sind möglich.

Bericht unserer Bundesfreiwilligendienstler

Im Folgenden berichten Kim (19), Madeleine (19), Pauline (20) und Timea (19) über ihre Erfahrungen, die sie während ihres Bundesfreiwilligendienstes in den Einrichtungen des Pädagogisch-Therapeutischen Förderzentrums in Einbeck gesammelt haben:

„Man ist nie zu klein, um großartig zu sein.“

„Wer glaubt, dass diese Redewendung zwar schön, aber genauso gut einfach dahingesagt ist, hat noch nie mit Kindern gearbeitet.

Wir, Kim (19), Madeleine (19), Pauline (20) und ich, Timea (19), absolvieren zurzeit unseren Bundesfreiwilligendienst (BfD) in der Tagesbildungsstätte Ilmeschule und im Heilpädago­gischen Kindergarten des Pädagogisch-Therapeutischen Förderzentrums (PTZ) in Einbeck.

 „Ich entscheide mich für dich.“ Mit diesem Satz begrüßte mich eines Morgens ein Kind aus dem Heilpädagogischen Kindergarten Kunterbunt, in dem ich seit August 2018 meinen BfD absolviere. Lukas ist ein sehr emotionaler siebenjähriger Junge, den man trotz seiner etwas besonderen Art spätestens dann ins Herz schließen muss, wenn er einen mit seinen großen blauen Augen von unten anschaut und fragt „Wie sieht es eigentlich in New York aus?“. In der Zeit, die ich hier im Kindergarten verbringe, habe ich viel über den Umgang und die Erziehung von Kindern gelernt, aber vor allem lernt man, das am Leben zu schätzen, was man normalerweise für selbstverständlich erachtet. Einige Kinder, die ich kennenlernen durfte, werden beispielsweise nie das Glück haben, laufen oder sprechen zu lernen, und trotzdem oder gerade deshalb freust du dich umso mehr, wenn diese Kinder mit dir lachen oder deine Hand nehmen. Genau aus diesem Grund würde ich mich immer wieder für diese besonderen Kinder entscheiden.“                                                                                                 Pauline (20)

„Seit ich im August 2018 meinen BfD im heilpädagogischen Kindergarten Kunterbunt be­gonnen habe, habe ich vermehrt von meinem Umfeld die Frage gestellt bekommen, ob die Arbeit mit beeinträchtigten Kindern nicht unglaublich anstrengend und auch psychisch schwer zu verkraften sei. Als Antwort auf diese Frage beschreibe ich gern meine ersten Tage und Wochen, in denen ich gelernt habe, was Verbundenheit mit Kindern bedeutet und wie es sich anfühlt, ein Kind glücklich zu sehen. Weiterhin habe ich gelernt, wie einzigartig und zugleich beeindruckend die Entwicklung von Kindern ist, und wie sehr man sich über kleine Fortschritte freut.

Ich bin im Kindergarten Kunterbunt sehr offen und freundlich aufgenommen worden. Von Anfang an hat man mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Dieses Vertrauen ermöglichte mir, sehr schnell einen Zugang zu den Kindern zu finden. Ich lerne durch den Umgang mit ihnen, vermeintliche Grenzen gemeinsam zu überwinden. Vieles, was mir bislang selbst­verständlich erschien, bekommt in meinem Leben eine neue Bedeutung. 

Die ungefilterten Emotionen der Kinder sind wie Achterbahnfahren, es gibt Höhen und Tiefen, Kurven und Loopings. Manchmal muss man sich festhalten, einfach unbeschreiblich. So unbeschreiblich wie eine Woche Freizeit im Tabalugahaus in Duderstadt mit 15 Kindern, vier Erzieherinnen und mir. Eine Erfahrung, die den normalen Arbeitsalltag durch trommeln, reiten und „einfach mal rauskommen“ bei weitem übertrifft. Diese Woche möchte ich in meinem Leben nicht missen.

Einen BfD im Kindergarten Kunterbunt würde ich jederzeit wieder antreten. Ich bin glücklich über jede Erfahrung, die ich hier mache, und bin mir sicher, dass meine Berufswahl dadurch in eine soziale Richtung gelenkt wird.“

Timea (19)

 „Nachdem ich meinen ersten Teil des Fachabiturs abgeschlossen hatte, entschied ich mich dazu, für den zweiten Teil einen BfD im PTZ Einbeck zu machen. Diesen habe ich dann im August 2018 im Sprachheilkindergarten begonnen. Das Team hat mich freundlich empfan­gen, und ich konnte mich recht schnell und gut einarbeiten. Mit meinen Kolleg*innen kam ich gut zurecht, und bei Fragen oder Problemen konnte ich mich direkt an sie wenden. Nach gut sieben Wochen habe ich dann begonnen, auch im Fahrdienst zu helfen. Morgens werden die Kinder geholt und nachmittags nach Hause gebracht. Um den Arbeitsalltag noch abwechs­lungsreicher zu gestalten, werde ich ab und zu als Unterstützungskraft für ein paar Stunden in der Küche eingesetzt. Nach einem halben Jahr wechselte ich in die Tagesbildungsstätte Ilmeschule, was für mich erstmal eine Umstellung war. Zuvor im Sprachheilkindergarten habe ich die Kinder betreut, mit ihnen gebastelt, aber auch drinnen und draußen gespielt. Ab und zu haben wir Ausflüge ins Schwimmbad, zum Abenteuerspielplatz oder in die Stadt gemacht. In der Ilmeschule betreue ich nun Schulkinder im Grundschulalter. Wir haben einen strukturierten Tagesablauf, der jeden Morgen mit den Kindern durchgesprochen wird. Über den Tag verteilt finden dann kleine Unterrichtseinheiten statt. In den Mathe- und Deutsch­gruppen habe ich neue Kinder kennengelernt, zu denen ich auch einen guten Kontakt auf­bauen konnte. Der BfD war in meinen Augen die richtige Entscheidung, weil ich so neue Erfahrungen machen durfte, die mir für meine Zukunft hilfreich sein werden. Sobald ich den BfD beenden muss, wird mir sicherlich die eine oder andere Person fehlen.“

Kim (19)

„Einer der Gründe, warum ich mich für einen BfD nach dem Abi entschieden hatte, war der, dass ich schon früh angefangen habe, mich für Psychologie und die Arbeit im sozialen Bereich zu interessieren. Da ich mir aber nicht sicher war, ob das nun wirklich das Richtige für mich ist, erschien mir der BfD eine gute Möglichkeit, um in einen Bereich der sozialen Arbeit, nämlich der mit Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und geistigen Behinderun­gen, „reinzuschnuppern“. Während dieses Jahres arbeite ich in einer der drei Grundschul­klassen der Ilmeschule, in denen ich zusammen mit meinen beiden Kolleg*innen sieben äußerst temperamentvolle, aber auch sehr liebenswerte Jungen im Alter von sechs bis neun Jahren betreue. Zu meinen Aufgaben gehört natürlich in erster Linie die Betreuung der Kinder, aber auch die Unterstützung beim Tagesablauf und den damit verbundenen Stationen und Aufgaben, wie zum Beispiel die verschiedenen Unterrichtsgruppen und vieles mehr. Besonders gut gefällt mir die Abwechslung in der Arbeit, denn trotz des normalen Arbeitsablaufs finden sich immer wieder neue Herausforderungen, denen wir uns stellen dürfen. Die Arbeitsatmosphäre und das Verhältnis zu meinen beiden Kolleginnen und zum Rest des Teams war von Anfang an sehr gut, und auch die Kinder habe ich im Laufe der Zeit ins Herz geschlossen. Bis jetzt hat sich meine Entscheidung, den BfD zu machen, nur positiv bestätigt, und ich habe einige interessante Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können. Ich bin gespannt, was mich noch alles erwartet.“

Madeleine (19)

Auch für das kommende Kindergarten- bzw. Schuljahr, also ab August 2019, werden im PTZ noch Bewerbungen für den Bundesfreiwilligendienst angenommen. Der BfD dauert in der Regel 12 Monate, mindestens aber 6 und höchstens 24 Monate. Selbstverständlich haben die Bufdis auch einen Urlaubsanspruch. Dieser beträgt im Regelfall 24 Tage. Zudem ist die Teilnahme an Fortbildungen und Seminaren obligatorisch. Die Bufdis erhalten eine Geld­leistung und sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

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Praktikum

Um Praktikanten einen Einblick in die Arbeit des PTZ geben zu können, stellen wir in limitierter Anzahl auch Praktikumsplätze zur Verfügung.

Zur Bearbeitung ist es wichtig, dass folgende Unterlagen den Bewerbungen beiliegen:

  1. Anschreiben (Art des Praktikums, Praktikumszeitraum, wöchentliche Arbeitszeit, Wochentage, an denen das Praktikum durchgeführt werden soll).
  2. Schulbescheinigung / Studienbescheinigung.
  3. Vorsorgeuntersuchung nach der sog. Biostoffverordnung durch einen Arbeitsmediziner (Hausärztliche Untersuchung ist nur dann ausreichend, wenn dieser zugleich über die formale  Qualifikation Arbeitsmedizin bzw. Betriebsmedizin verfügt). Die ggfs. dafür entstehenden Kosten werden grundsätzlich nicht von der Einrichtung getragen.