Praxis für Physiotherapie

37574 Einbeck | Bodelschwinghstraße 5 | Tel. 0 55 61 / 94 93-181
 

 

Unsere Praxis steht offen für Menschen jeden Alters, die durch Entwicklungsverzögerung, Krankheit, Behinderung oder Schmerzen in ihrer Handlungsfähigkeit im Alltag eingeschränkt sind

  • Zulassung für alle Kassen, Berufsgenossenschaften und Privatpatienten
  • Vorraussetzung für die Durchführung der Therapien ist eine ärztliche Verordnung

Praxis für Physiotherapie
Bodelschwinghstraße 5
37574 Einbeck

Eingang zum Therapiehaus über:

    – Bodelschwinghstraße oder
    – Fröbelstraße
    (Parkplätze neben dem Therapiehaus sind über die Einfahrt Fröbelstraße erreichbar).

Unsere Öffnungszeiten
Mo. – Fr.: 8:00 Uhr – 18:00 Uhr

Ihr Ansprechpartner
Sabine Hantke
Leitung

Tel.: 0 55 61 / 94 93-181
Fax: 0 55 61 / 94 93-22
E-Mail: hantke@lebenshilfe-einbeck.de

Träger
Pädagogisch-Therapeutisches Förderzentrum (PTZ) gGmbH
Fröbelstraße 1
37574 Einbeck

Unser Team

Physiotherapie

Die angestellten Physiotherapeutinnen von links nach rechts
Heike Winzenburg, Sabine Hantke (fachliche Leitung), Heidrun Much, Margit Häupl und Hella Iseler-Rönpagel

Freie Mitarbeiterinnen von links nach rechts
Birgit Jansen und Eleonore Engell-Clauditz

Alle Physiotherapeutinnen haben eine Zusatzausbildung in der Behandlungsmethode nach Bobath, Kinder und Erwachsene.

Regelmäßige Fortbildungen auch in anderen Behandlungsmethoden ermöglichen eine ganzheitliche Therapie.

Unsere Praxis

Dies sind mögliche Gründe für eine Behandlung in unserer Praxis

  • angeborene und/oder erworbene Störungen des zentralen Nervensystems
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Schwierigkeiten im Bereich der Koordination, Gleichgewicht, Wahrnehmung, Grob- und Feinmotorik
  • orthopädische Erkrankungen, z.B. KISS-Syndrom, Fußfehlstellungen, Haltungsschwächen, Skoliosen, Hüftfehlstellungen und Wirbelsäulenbeschwerden
  • muskuläre Erkrankungen ,z.B. muskuläre Hypoptonie
  • neurologische Erkrankungen, z.B. Hemiparese, Multiple Sklerose
  • Nachbehandlung von Operationen, Verletzungen der Muskulatur, Verbrennungen, Frakturen
  • Unterstützung bei der Hilfsmittelversorgung

Behandlungsmethoden

Wir bieten folgende Behandlungsmethoden an:

  • Krankengymnastik nach Bobath, Kinder und Erwachsene

    Das Bobath-Konzept wurde entwickelt von Bertha und Karel Bobath. Es basiert auf neurophysiologischer Grundlage und orientiert sich an der senso-motorischen Entwicklung und deren Stufen der Entwicklungsschritte. Es beinhaltet eine ganzheitliche Sichtweise, in denen Kinder mit Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsauffälligkeiten die Möglichkeit gegeben wird, durch handlungsorientiertes Arbeiten neue Bewegungserfahrungen zu machen und ihre Bewegungsabläufe zu optimieren.

     

    Die Schwerpunkte der Therapie liegen in der Verbesserung der Qualität und der Quantität von Haltung und Bewegung, damit das Kind seine senso-motorischen Bewegungserfahrungen in Alltagssituationen umsetzen kann.

  • Krankengymnastik nach Vojta, Kinder

    Die Vojta-Therapie arbeitet auf der Grundlage der senso-motorischen Entwicklung von Säuglingen bis hin zum Erwachsenen. In bestimmten Ausgangslagen werden genau definierte Ganzkörpermuster, z.B. Reflexkriechen und Reflexumdrehen, abgerufen. So kommt es zur Aktivität im gesamten Körper, mit Aktivierung der Muskulatur, Haltungsverbesserung und Verbesserung der Motorik.
    Ziele der Vojta-Therapie sind u.a. die physiologische Einstellung von Wirbelsäule und Kopf, Zentrierung aller Gelenke, Normalisierung des Muskeltonus, verbesserte Atemfunktion und Förderung von Koordination und Feinmotorik.
  • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

    Es handelt sich um eine physiotherapeutische Behandlung unter Ausnutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems. Ziele sind die Verbesserung der motorischen Entwicklung, des Gleichgewichts und der Koordination sowie eine Tonusregulation.
  • Krankengymnastik
  • Cranio-sacral-Therapie nach Dr. Richard Royster

    Die Cranio-Sacral-Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie Sie ermöglicht dem Therapeuten Spannungsungleichgewichte im Bindegewebssystem und dem Cranio-Sacral-System wahrzunehmen und zu verändern.
    Als funktionelle Einheit wird das cranio-sacrale System aus dem Schädel, der Wirbelsäule, dem Kreuzbein, den Hirnhäuten und der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit gebildet. Es umschließt das Gehirn und Rückenmark, Hypophyse und Zirbeldrüse und kann somit großen Einfluss auf die sog. Körperfunktionen ausüben. Durch respektvolles Einfühlen in das cranio-sacrale System mit Hilfe sanfter Impulse wird dem System ermöglicht, sein ursprüngliches Gleichgewicht wiederzufinden. Ein Spannungsausgleich innerhalb der Hirn- und Rückenmarkshäuten führt zu optimierten Funktionen des Nervensystems und Entwirrbewegungen (Unwinding) initiieren eine Gewebsentspannung.

     

    Blockaden und Verletzungen lösen sich, das Gewebe erhält eine bessere Beweglichkeit, die Vitalität erhöht sich, Selbstheilungsprozesse können beginnen. Cranio-sacrale Therapie kann erfolgreich angewendet werden bei, z.B.:

    Rückenproblemen, Unfallfolgen, chronischen Schmerzzuständen, Kopfschmerz/Migräne, Seh- und Hörstörungen, Zahn- und Kieferbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Geburtstrauma, Entwicklungs- und Schulproblemen bei Kindern, psychosomatische Beschwerden.

  • Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth

    Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Drehung der Wirbel, einem Längenverlust und einer Verformung des Rumpfes. Katharina Schroth entwickelte zwischen 1910 und 1920 eine spezielle Skoliosetherapie, die von ihrer Tochter Christa Lehnert-Schroth laufend weiter entwickelt wird. Zertifizierte Schroth-Therapeuten werden in den Schroth-Kliniken speziell ausgebildet, diese Zusatzqualifikation berechtigt zur Anwendung dieser Therapiemethode.
    Ziel der Behandlung ist es, eine aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller vorhandenen Krümmungen zu erlangen. Die Übungen werden ganz individuell an die jeweils bestehende Skoliose des Patienten angepasst. Spezielle Atemtechniken (Korrekturatmung) und Anspannungsübungen werden erlernt und müssen regelmäßig selbstständig geübt werden.
  • Behandlung bei KISS-Syndrom

    Bei einem KISS-Syndrom besteht eine Blockierung in der Halswirbelsäule. Alle Therapeutinnen haben eine Fortbildung besucht, in der ihnen einige Griffe aus der Cranio-Sacral-Therapie zur Lösung von Blockaden und Ausrichtung der Schädelplatten gezeigt wurden. Darüber hinaus erarbeiten wir mit den Kindern die Körpermitte und schließen Lücken in der Entwicklung, die durch diese Blockaden entstanden sind. Oft schließt sich unsere Behandlung an eine osteophatische Behandlung an.
  • Dreidimensionale manuelle Fußtherapie nach Frau Zukunft-Huber

    Barbara Zukunft-Huber ist Physiotherapeutin, die eine dreidimensionale manuelle Fußtherapie entwickelt hat.
    Sichel-, Klump-, Hacken- und Knick-Senkfüße werden mit speziellen Mobilisations- und Dehngriffen und den entsprechenden funktionellen Binden behandelt.
  • Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn und Breuss

    – Die Dorn-Methode bei Beckenschiefstand, Rücken- und Gelenkproblemen
    Die sanfte Wirbel- und Gelenksbehandlung nach Dorn kann zur Heilung von Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen, angewendet werden. Der Beckenstand und die Beinlängen sowie die Gelenke werden kontrolliert und ggf. korrigiert.
    Damit kann auch auf organische und psychische Beschwerden Einfluss genommen werden.

     

    – Die Breuss-Massage ist eine feinfühlige, energetisch-manuelle Rückenmassage, die seelische, energetische und körperliche Blockaden lösen. Sie wird vor oder nach einer Dorn-Behandlung durchgeführt.

  • Pörnbacher Lagerungskonzept

    Das Pörnbacher Konzept ist ein Frühförderungs- und Rehabilitationskonzept. Frau Pörnbacher forschte nach wirksamen Wegen zur Aktivierung tiefliegender Entwicklungsfundamente. Diese wurden gefunden im Komplexverhalten der ersten Durchstreckreaktion mit Kopfanhebung aus Bauchlagesituationen. Zur Therapieunterstützung werden z.B. unterschiedliche Lagerungselemente entwickelt:

     

    1. Keillagerung mit Abduktionsschienung
    2. Rollbrett mit Abduktionsschienung
    3. Rotationslagerung – therapeutisches Sitzelement

    Diese Lagerungselemente in Verbindung mit therapeutischer Förderung unterstützen die Symetrieentwicklung in idealmotorischen genetisch veranlagten Mustern:
    · der Mund-, Gesichts- und Rachenkoordination
    · der Nacken- und Kiefergelenkmuskelmechanik
    · der Atemtätigkeit und Lautierfunktion
    · der auditiven und visuellen Sinnesreizaufnahme
    · der Wachstumsphasen des Skelettsystems u.a.m.

  • Sensorische Integration

    Bei der Förderung im Bereich der Sensorischen Integration wird auf die verschiedenen Sinneswahrnehmungen eingegangen, wie z.B. das Gleichgewicht, die Tiefenwahrnehmung (die Position des Körpers kann z.B. mit geschlossenen Augen gefühlt werden), der Tastsinn (Gegenstände können ertastet werden, sich anfassen lassen usw.). Arbeiten die verschiedenen Sinne gut zusammen, fühlen sich die Kinder in ihrem Körper und in ihrer Umgebung zu Hause.
  • Schlingentischbehandlung

    Beim „Schlingentisch“ hat man die Möglichkeit einzelne Körperteile oder den ganzen Körper mit Hilfe von Stoffschlingen und Seilzügen zu entlasten.
    Unter Abnahme der Eigenschwere, das sog. „Aufhängen“, werden Bewegungen erleichtert und die Gelenke entlastet.
  • Atemtherapie

    Bei der Atemtherapie kommt es durch spezielle Techniken zur Sekretlösung und zur Kräftigung der Atemmuskulatur.
    Außerdem werden atembeeinträchtigende Widerstände und Fehlatembewegungen abgebaut, sodass insgesamt die Atemqualität und das Atemvolumen verbessert werden.
  • PNF-Behandlung

    Die Abkürzung PNF steht für Propriozeptive, Neuromuskuläre Fazilitation und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Diese aktive Therapiemethode besteht aus definierten Bewegungsmustern, die sich an der normalen motorischen Entwicklung orientieren. Die Bewegungsmuster zeigen sich in Halte- und Bewegungsfunktionen unseres Körpers und verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskeln einen diagonalen und spiraligen Verlauf im Körper haben. Therapeutisch wird mit diesen Bewegungsmustern und bestimmten Techniken (Stimulie wie z.B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand) gearbeitet. Ziel ist es die alltäglichen Bewegungsabläufe anzubahnen und zu ökonomisieren.
  • Hippotherapie (zurzeit nur für Schüler der Tagesbildungsstätte)

    Die Hippotherapie ist eine Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage mit und auf dem Pferd.
    Durchgeführt von einer qualifizierten Physiotherapeutin mit Zusatzausbildung, einem speziell ausgebildeten Therapiepferd und einem erfahrenen Pferdeführer mit evtl. weiteren Helfern wird die Hippotherapie durch einen Arzt verordnet. Die Einzelbehandlung umfasst ca. 30 Min., wird in der Gangart „Schritt“ durchgeführt und findet in der Reithalle statt. Eingesetzt wird die Hippotherapie als ergänzende krankengymnastische Behandlungsmaßnahme bei Schädigung des zentralen Nervensystems und Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die vom Pferderücken auf den Patienten übertragenen Schwingungsimpulse (mehr als 100 Schwingungen pro Minute), lassen Impulse entstehen, die ein gezieltes Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen sowie eine Regulierung des Muskeltonuses, ermöglichen.
  • Schwimmen/Wassergewöhnung (zurzeit nur für Kinder der Einrichtung)

    Im Schwimmbad finden spielerische Wassergewöhnungsübungen statt. Die Kinder erlernen das Tauchen, Sprünge ins Wasser und erste Schwimmbewegungen bis hin zum Schwimmen.
  • Hausbesuche

Behandlungsinhalte

Unser physiotherapeutisches Angebot beinhaltet eine individuelle Befunderhebung und die Erstellung eines Behandlungsplanes.
In Einzeltherapie wird der Patient angeleitet und erhält sein Übungsprogramm.
Bei der Auswahl von Hilfsmitteln unterstützen wir sie gerne.

In der Kindertherapie sind die Schwerpunkte der Behandlung:

 

  • Anbahnung der motorischen Entwicklung
  • Regulierung des Muskeltonus und Haltungsschulung
  • Förderung und Verbesserung der Grob- und Feinmotorik
  • Förderung und Besserung der Wahrnehmung, des Gleichgewichts und der Bewegungsplanung
  • Verbesserung der Koordination
  • Vermeidung von Kontrakturen
  • Eine ganzheitliche Entwicklungsförderung
  • Austausch mit Ärzten, Kindergarten, Schulen, anderen Therapeuten.

Die Therapie erfolgt immer in Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Bezugspersonen und hat zum Ziel, eine größtmögliche Selbstständigkeit und Freude an der Bewegung für den Patienten zu erreichen.

Kontakt

Praxis für Physiotherapie
Bodelschwinghstraße 5
37574 Einbeck

Eingang zum Therapiehaus über:

    – Bodelschwinghstraße oder
    – Fröbelstraße
    (Parkplätze neben dem Therapiehaus sind über die Einfahrt Fröbelstraße erreichbar).

Unsere Öffnungszeiten
Mo. – Fr.: 8:00 Uhr – 18:00 Uhr

Ihr Ansprechpartner
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Leitung

Tel.: 0 55 61 / 94 93-181
Fax: 0 55 61 / 94 93-22
E-Mail: hantke@lebenshilfe-einbeck.de

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